Einer der groessten Microstocker "Yuri Arcurs" beklagt das seine Umsaetze mit Microstock von 9,8 USD pro Bild und Monat innerhalb von 2 Jahren auf 4,5 USD gefallen sind. Weiterhin rechnet er fuer dieses Jahr mit einem Rueckgang auf unter 3USD und wirft sogar das Argument in den Raum, dass bei einer weiteren Entwicklung in diese Richtung das ganze Microstock Modell nur noch fuer Hobbyfotografen geeignet ist, die sich nicht fuer RPI und ROI interessieren, sondern nur auf etwas Taschengeld aus sind.
Das Kommentar von Yuri Arcurs koennt Ihr in diesem Artikel nachlesen:
http://www.ellenboughn.com/shannon-fagan-asks-whats-your-position-on-global-positioning
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Thursday, February 25, 2010
Sunday, December 6, 2009
Ein Blick in die Glaskugel....
...versuchen derzeit viele Kollegen. Was wird das naechste Jahr fuer uns bringen? Wird Microstock unser Ende sein? Laufen demnaechst auch alle "Red Carpet" Veroeffentlichungen ueber Micros wie z.bsp. Shutterstock? So und aehnlich ist es derzeit auf vielen Seiten zu lesen. Sicherlich ist die momentane Situation nicht gerade erfreulich fuer die traditionellen Fotografen, ganz so Schwarz sehe ich die Angelegenheit aber trotzdem nicht.
Meine Meinung hierzu:
Es ist nicht von der Hand zu weisen dass Microstock einen erheblichen Anteil des Bildjournalismus abgegraben hat, dennoch findet man nicht alles bei den Micros.
Wer z.bsp. mal nach authentischen und natuerlich wirkenden Bildern von Menschen sucht, der wird sich bei den Micros schwer tun. Entweder es gibt diese Bilder dort nicht weil sie nicht angenommen werden ( z.bsp. nicht kommerziell genug ) oder die paar angenommenen authentischen Bilder werden nicht gefunden, da sie nicht oft genug heruntergeladen werden und somit in den Suchergebnissen ganz am Ende landen.
Microstock hat mehr oder weniger seine eigene Bildsprache entwickelt. Diese bunte Schillerwelt, 2 Blenden ueberbelichtet und immer schoen knallig. Authentische Bilder passen in dieses "Bild" eben nicht rein. Ich denke mal das Bilder aus dem wahren Leben auch naechstes Jahr nach wie vor ueber die klassischen Kanaele laufen und honoriert werden.
Genauso verhaelt es sich mit Bildern die Markenwaren oder sonstige Urheberrechtlich geschuetzte oder Patentierte Produkte darstellen. Mein in der bwWoche abgebildeter Mercedes Fluegeltuerer auf Goldtalern wird bei Micros nicht zu finden sein, genauso wenig wie das Windows XP Betriebssystem im Papierkorb. Sicherlich sind das keine Kracherbilder, haben aber ein annehmbares Honorar eingebracht und , viel wichtiger, sowas ist bei Micros nicht zu finden.


Auch die Presse- und "Red Carpet" Fotografie wird sich wohl kaum auf die Micros verlagern. Jeder Fotograf der damit bei den Micros anfaengt, wird ueber kurz oder lang feststellen, dass die 30 cent Downloads nicht einmal die Benzinkosten decken um zum Termin zu fahren. Daher werden viele Berufseinsteiger z.bsp. das "Red Carpet" Programm von Shutterstock allenfalls dazu nutzen um den Fuss in die Tuer zu bekommen. Diejenigen die es wirklich schaffen, steigen frueher oder spaeter um auf die klassischen Vertriebskanaele, wenn sie mal erkennen wie die Verdienste mit Ihren Micro-Presse-Bildern laufen.
Meine Aufmacher waehrend der griechischen Wahlkaempfe 2004 von Georgos Papandreou ( jetziger Premier Griechenlands) und Dora Bakogianni ( damals Buergermeisterin Athens, nach den Wahlen 2004 Aussenministerin ) habe ich damals nicht ueber Micros verkauft und wuerde es nach wie vor nicht machen.


Ich denke mal, eine Umorientierung ist von noeten. Fuer die klassischen Vertriebskanaele DAS Material beschaffen was die Micros nicht anbieten wollen oder koennen. Wer dennoch Micro-Like Bilder macht, der wird wohl sein Material auch dort vermarkten muessen, der traditionelle Bildermarkt gibt hierfuer keinen Heller mehr her. Wie denkt Ihr darueber???
Meine Meinung hierzu:
Es ist nicht von der Hand zu weisen dass Microstock einen erheblichen Anteil des Bildjournalismus abgegraben hat, dennoch findet man nicht alles bei den Micros.
Wer z.bsp. mal nach authentischen und natuerlich wirkenden Bildern von Menschen sucht, der wird sich bei den Micros schwer tun. Entweder es gibt diese Bilder dort nicht weil sie nicht angenommen werden ( z.bsp. nicht kommerziell genug ) oder die paar angenommenen authentischen Bilder werden nicht gefunden, da sie nicht oft genug heruntergeladen werden und somit in den Suchergebnissen ganz am Ende landen.
Microstock hat mehr oder weniger seine eigene Bildsprache entwickelt. Diese bunte Schillerwelt, 2 Blenden ueberbelichtet und immer schoen knallig. Authentische Bilder passen in dieses "Bild" eben nicht rein. Ich denke mal das Bilder aus dem wahren Leben auch naechstes Jahr nach wie vor ueber die klassischen Kanaele laufen und honoriert werden.
Genauso verhaelt es sich mit Bildern die Markenwaren oder sonstige Urheberrechtlich geschuetzte oder Patentierte Produkte darstellen. Mein in der bwWoche abgebildeter Mercedes Fluegeltuerer auf Goldtalern wird bei Micros nicht zu finden sein, genauso wenig wie das Windows XP Betriebssystem im Papierkorb. Sicherlich sind das keine Kracherbilder, haben aber ein annehmbares Honorar eingebracht und , viel wichtiger, sowas ist bei Micros nicht zu finden.


Auch die Presse- und "Red Carpet" Fotografie wird sich wohl kaum auf die Micros verlagern. Jeder Fotograf der damit bei den Micros anfaengt, wird ueber kurz oder lang feststellen, dass die 30 cent Downloads nicht einmal die Benzinkosten decken um zum Termin zu fahren. Daher werden viele Berufseinsteiger z.bsp. das "Red Carpet" Programm von Shutterstock allenfalls dazu nutzen um den Fuss in die Tuer zu bekommen. Diejenigen die es wirklich schaffen, steigen frueher oder spaeter um auf die klassischen Vertriebskanaele, wenn sie mal erkennen wie die Verdienste mit Ihren Micro-Presse-Bildern laufen.
Meine Aufmacher waehrend der griechischen Wahlkaempfe 2004 von Georgos Papandreou ( jetziger Premier Griechenlands) und Dora Bakogianni ( damals Buergermeisterin Athens, nach den Wahlen 2004 Aussenministerin ) habe ich damals nicht ueber Micros verkauft und wuerde es nach wie vor nicht machen.


Ich denke mal, eine Umorientierung ist von noeten. Fuer die klassischen Vertriebskanaele DAS Material beschaffen was die Micros nicht anbieten wollen oder koennen. Wer dennoch Micro-Like Bilder macht, der wird wohl sein Material auch dort vermarkten muessen, der traditionelle Bildermarkt gibt hierfuer keinen Heller mehr her. Wie denkt Ihr darueber???
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Saturday, November 21, 2009
Footage verkaufen, aber wo?
Eine Frage die sich manch ein Besitzer einer D-SLR mit HD-Video Funktion stellt. Der erste und einfachste Weg fuehrt unweigerlich zu den Microstockagenturen wie Fotolia und Shutterstock, welche neben Bildern mittlerweile auch Video anbieten. Bei diesen Anbietern muss man sich aber mehr oder weniger mit sehr niedrigen Honoraren begnuegen. In der Regel liegt der Fotografenanteil bei 30%. Verkauft werden HD Aufloesungen zu 50$, dazu kommt noch, das geringere Web-Aufloesungen schon fuer 10$ zu haben sind. Da waeren wir also bei 15$ Fotografenanteil fuer HD Clips und 3$ Fotografenanteil fuer Webaufloesungen. Hat der Kunde dann noch ein ABO bei der Microstockagentur abgeschlossen, kann der Fotografenanteil auch noch unter 3$ fallen. Nicht gerade ein ueppiges Salaer fuer einen Berufsfotografen der davon leben soll/muss.
Es geht auch anders:
Meiner Meinung nach eine weitaus interessantere Agentur hierfuer ist Pond5.com.

Sicherlich handelt es sich hierbei auch um eine Agentur welche sich auf Microstock Boden bewegt, allerdings sind die Verdienstmoeglichkeiten hier um einiges besser.
Die Vorteile bei Pond5 im Ueberblick:
1. Der Fotograf kann den Verkaufspreis seiner Clips selbst bestimmen. Gaengige Preise liegen zwischen 30-75$, es gibt allerdings auch Anbieter welche 150-300 $ pro Clip verlangen. Ist es gutes Material, werden die Clips auch gekauft.
2. Der Fotografenanteil liegt bei 50%
3. Es gibt keine kleingerechnete Webaufloesung, es werden nur die Original Aufloesungen zu dem Preis den der Fotograf festgelegt hat angeboten.
Vergleichen wir nun diese Zahlen mal mit Shutterstock:
Shutterstock: Preis pro Clip 50$ , Fotografenanteil 30% = 15$
Pond5 : Preis pro Clip 50$ , Fotografenanteil 50% = 25$
Verkauft man nun seine Clips bei Pond5 fuer 75$, was auch nicht teuer ist, liegt der Fotografenanteil bei 37,50.
Stellt sich einem Berufsfotografen nun noch die uebliche Frage:
VERKAUFT denn Pond5 auch was?
Meine Antwort lautet definitiv JA. Ich habe testweise bei Pond5.com 60Clips eingestellt. Nach einer Weile Anlaufzeit in 2008 habe ich jetzt im Jahr 2009 jeden Monat 1-2 Verkaeufe pro Monat. Bei nur 60 Clips, denke ich mal, ist das ein gutes Ergebnis.
Meine Clips bei Pond5 koennt Ihr hier sehen:
Pond5 Stock Footage
Zum Abschluss:
Wer nun sein Videomaterial nach wie vor nicht ueber die Micro Schiene verkaufen will, sondern Rechte kontrolliert als RM Material zu hoeheren Preisen, dem eroeffnet sich ein recht steiniger Weg ueber die Traditionellen Agenturen. Das dies aber trotzdem geht, werde ich in einem weiteren Beitrag demnaechst naeher erlaeutern.
Es geht auch anders:
Meiner Meinung nach eine weitaus interessantere Agentur hierfuer ist Pond5.com.
Sicherlich handelt es sich hierbei auch um eine Agentur welche sich auf Microstock Boden bewegt, allerdings sind die Verdienstmoeglichkeiten hier um einiges besser.
Die Vorteile bei Pond5 im Ueberblick:
1. Der Fotograf kann den Verkaufspreis seiner Clips selbst bestimmen. Gaengige Preise liegen zwischen 30-75$, es gibt allerdings auch Anbieter welche 150-300 $ pro Clip verlangen. Ist es gutes Material, werden die Clips auch gekauft.
2. Der Fotografenanteil liegt bei 50%
3. Es gibt keine kleingerechnete Webaufloesung, es werden nur die Original Aufloesungen zu dem Preis den der Fotograf festgelegt hat angeboten.
Vergleichen wir nun diese Zahlen mal mit Shutterstock:
Shutterstock: Preis pro Clip 50$ , Fotografenanteil 30% = 15$
Pond5 : Preis pro Clip 50$ , Fotografenanteil 50% = 25$
Verkauft man nun seine Clips bei Pond5 fuer 75$, was auch nicht teuer ist, liegt der Fotografenanteil bei 37,50.
Stellt sich einem Berufsfotografen nun noch die uebliche Frage:
VERKAUFT denn Pond5 auch was?
Meine Antwort lautet definitiv JA. Ich habe testweise bei Pond5.com 60Clips eingestellt. Nach einer Weile Anlaufzeit in 2008 habe ich jetzt im Jahr 2009 jeden Monat 1-2 Verkaeufe pro Monat. Bei nur 60 Clips, denke ich mal, ist das ein gutes Ergebnis.
Meine Clips bei Pond5 koennt Ihr hier sehen:
Pond5 Stock Footage
Zum Abschluss:
Wer nun sein Videomaterial nach wie vor nicht ueber die Micro Schiene verkaufen will, sondern Rechte kontrolliert als RM Material zu hoeheren Preisen, dem eroeffnet sich ein recht steiniger Weg ueber die Traditionellen Agenturen. Das dies aber trotzdem geht, werde ich in einem weiteren Beitrag demnaechst naeher erlaeutern.
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